Die Event-Reihe «Arctic Voices» bietet im Oktober 2024 Indigenen Stimmen und Geschichten eine Plattform in Bern... Doch wie ist das Projekt entstanden? Wer hat Arctic Voices mitgestaltet? Und welche Blickwinkel können Indigene Perspektiven hier in der Schweiz eröffnen?
Die Idee für Arctic Voices entstand im Herbst 2023 in Gesprächen zwischen Nimal Bourloud, Martha Cerny und Natascha Cerny. Zusammen mit Jana Lamatsch haben sie das Projekt Arctic Voices ab Dezember 2023 koordiniert.

Arctic Voices wurde 2024 im Rahmen von einer ca. monatlich stattfindenden Projektwerkstatt geplant. Interessierte Personen und Gruppen wurden dazu eingeladen, das Konzept und Programm aktiv mitzugestalten.

Máttáráhkká - Mother Earth - is one of the Sámi goddesses. The reindeer horn below symbolises a sacrifice. Are we today sacrificing Mother Earth and the Indigenous Peoples? I feel that this is a great image to use [for Arctic Voices] as we all should listen to the voices of our foremothers.
(Jo Morten Kåven @jomokko19)
Andrea Bordoli, Désirée Draxl (PartiCine), Flora Gerber (ciné liminal), Elena Rudin (ciné liminal), Elio Frosio (Klimastreik Bern), Jana Lamatsch (PartiCine), Karin Kaufmann (Incomindios / GfbV), Lina Suter (Klimastreik Bern), Martha Cerny (One Arctic, MCCA), Michaela Schäuble (Sozialanthropologie Unibe), Natascha Cerny Ehtesham (One Arctic, MCCA), Nelia Lauper (Klimastreik Bern), Nimal Bourloud (PartiCine), Rohit Jain (Sozialanthropologie Unibe), Tabea Willi (GfbV).
Arctic Voices geht um Joik und um zeitgenössische Kunst, um (mediale) Selbst- und Fremddarstellungen, Vergangenheits- und Gegenwartsbewältigung, um den Widerstand und Aktivismus für Indigene Rechte sowie um die Auswirkungen von Klimakrise, Rohstoffabbau und (grünem) Kolonialismus auf zirkumpolare Gemeinschaften.
Read More

Das Arctic Voices Poster wurde von Káren-Ann Hurri (www.kahurri.com) gestaltet. Sie ist eine Sámi Künstlerin, Designerin und Kulturschaffende aus Gárásavvon / Karesuando, dem nördlichsten Dorf Schwedens, im Herzen von Sápmi.

Lake Inari im Januar 2024.